Reduzieren oder Ausstieg?

Viele können sich, nachdem sie lange geraucht und gekifft haben, gar nicht vorstellen, ganz darauf zu verzichten. Was läge da näher, als den Konsum einfach zu reduzieren, um so die schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit zumindest zu verringern?

Es gibt mehrere Haken dabei:

  • Erstens werden gewisse Gesundheitsrisiken durch eine Konsumreduktion nicht verringert. Es kommt in diesem Fall darauf an, ob man überhaupt raucht, und nicht, wie viel man raucht.
  • Zweitens besteht die Gefahr, dass man bei einer Reduktion der Anzahl gerauchter Zigaretten oder Joints intensiver inhaliert und somit wieder genauso viele Schadstoffe zu sich nimmt. Das ist das gleiche Prinzip wie beim Wechseln auf Light-Zigaretten.
  • Drittens kann es viel anstrengender sein und mehr Disziplin und Willenskraft brauchen, den Konsum nur zu reduzieren und auf einem tiefen Niveau zu halten, als direkt völlig auszusteigen. Jede Zigarette und jeder Joint laden dazu ein, wieder mehr zu konsumieren als man sich vorgenommen hatte. So kann man allmählich (oder auch plötzlich) wieder in das alte Konsummuster zurückrutschen.

Ein weiterer Vorteil der Entscheidung für den kompletten Ausstieg: Man muss sie nur einmal treffen. Man muss sich also nicht x-mal am Tag überlegen, ob man diese Zigarette oder diesen Joint nun rauchen soll oder nicht. Es ist natürlich keinesfalls einfach, komplett auszusteigen. Aber in diesem Kurs lernen Sie die nötigen Techniken.